Historische Ansichten Teil 6

Nach Jahren seit der Veröffentlichung des letzten Teils der Serie „ – Wie sah Nankendorf im letzten Jahrhundert aus?“ geht es nun mit dem sechsten Teil weiter. Vorgestellt werden drei in Familienbesitz besondere und alte Gemälde aus den Jahren 1949 bis 1950 von Nankendorf und der droben am .

Die Gemälde und Verse stammen aus der Hand des Malers und Graphikers aus Lechbruck im Allgäu und wurden für diesen Beitrag, unter anderem von Martin Sebald, digitalisiert.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir unseren lesenswerten Beitrag Die Geschichte der Aukapelle:

Wunderschön oberhalb des Wiesenttals gelegen, zwischen Nankendorf und steht nun seit 300 Jahren die Aukapelle. Umgeben von großen, unter Naturschutz stehenden Linden, spendeten sie bereits damals und auch heute vielen Gläubigen und Wanderern Trost und Hoffnung.

Die Geschichte der Aukapelle – Mai 2018
Abb.: Ein Gemälde der Nankendorfer Marien-Aukapelle in der Fränkischen Schweiz von Maler und Graphiker Aloys Gründl im Jahr 1949 – Quelle:
Abb.: Eine „Dankes“-Schrift bzw. -Gemälde der Nankendorfer Aukapelle von Maler und Graphiker Aloys Gründl im Mai 1950 – Quelle: Konrad Sebald

Mein Dank!

Seit mehr als 25 Jahren bin ich immer wieder hergefahren.
Ich leb am Gebirge und kenne den Reiz, ich lieb aber auch die .
Ich sah ihre Höhlen, Burgen, Ruinen, Kirchen, Kapellen, außen und innen.
Und eines Tages, das war fein, die Wallfahrtskirche .
Auf viele Höhen bin ich gestiegen, sah unter mir alles im Lichte liegen.
War im bei Sonnenschein, in und in .
Ich habe hier den Frühling geschaut, wenn über mir der Himmel geblaut.
Sah die Felder rot wie Flammen stehn, wenn Herbstwinde über Stoppeln wehn.
Oft habe ich an der gefischt, hab viele Forellen und Älchen erwischt.
Von dem was mir immer so gut gefiel, zeichnete und malte ich ziemlich viel.
Mir hat, ich sagte es immer allen, Zeichnen und Malen sehr gut gefallen.
Nun bin ich wiederum gekommen, und hab mir wieder vorgenommen, zu pilgern hinauf zur „grünen Au“.
Zur Kapelle „Unserer lieben Frau“, wo frommer Sinn dies Denkmal errichtet, hab ich gemalt und diese Verse gedichtet.
Der „Marienkönigin“ seien geweiht, Bild und Wort für die kommende Zeit.
Hier ließ zurück sein Sorgenbündel, der „Fischer“ und „Maler“ Aloys Gründl

Reichsbahninspektor i. R.

Lechbruck im Allgäu und Nankendorf Fränkische Schweiz im Maien 1950

Abb.: Eine „Dankes“-Schrift bzw. -Gemälde der Nankendorfer Aukapelle vom Maler und Graphiker Aloys Gründl im Mai 1950 – Quelle: Konrad Sebald
Abb.: Wegkreuz vor Nankendorf, Marienkapelle in der Au bei Nankendorf, Blick auf die Kirche in Nankendorf – Oberer Bildausschnitt der „Dankes“-Schrift bzw. -Gemälde der Nankendorfer Aukapelle von Maler und Graphiker Aloys Gründl im Mai 1950 – Quelle: Konrad Sebald
Abb.: Juni 1949 – Nankendorf in der Fränkischen Schweiz mit Blick zur in Richtung – Ölbild von Maler und Graphiker Aloys Gründl – Quelle: Konrad Sebald
Abb.: Juni 1949 – Nankendorf in der Fränkischen Schweiz mit Blick zur St. Martinus Kirche in Richtung Plankenfels – Rückseite des Ölbilds von Maler und Graphiker Aloys Gründl für den damaligen ersten der Nankendorf – Quelle: Konrad Sebald

Lieber Josef! Für gewährtes Fischergastrecht und für liebevolle Unterbringung und Bewirtung hiermit „Petri Dank!“ Mit „Petri heil!“

Ihr Aloys Gründl – Lechbruck, 1949, Reichsbahninspektor i. R. – Maler und Fischerei-Schriftsteller

Juni 1949 – Nankendorf in der Fränkischen Schweiz mit Blick zur St. Martinus Kirche in Richtung Plankenfels – Rückseite des Ölbilds von Maler und Graphiker Aloys Gründl für den damaligen ersten Bürgermeister Josef Sebald der Gemeinde Nankendorf – Quelle: Konrad Sebald

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