Hinweis zur Landtagswahl und Bezirkswahl 2018

Am Sonntag, den 14. Oktober 2018 findet die Landtagswahl und Bezirkswahl Bayern 2018 statt. Die Stadt Waischenfeld informiert alle Bürgerinnen und Bürger im Mitteilungsblatt Nr. 9/2018. Die Wahllokale sind am Wahltag von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Stadt Waischenfeld ist in 4 Wahlbezirke eingeteilt:

Wahlbezirk Abgrenzung des Wahlbezirks Lage des Wahlraumes
1 Waischenfeld-Stadt mit Gutenbiegen, Hammermühle, Pulvermühle
und Schlößlein
Grundschule Waischenfeld, Zimmer 1
2 Aalkorb, Nankendorf, Löhlitz, Schafhof Pfarrheim Nankendorf
3 Breitenlesau, Siegritzberg Haus der Bürger, Breitenlesau
4 Doos, Eichenbirkig, Gösseldorf, Hannberg, Heroldsberg, Heroldsberg-Tal, Hubenberg, Köttweinsdorf, Kugelau, Langenloh, Neusig, Rabeneck, Sauerhof, Saugendorf, Schönhaid, Schönhof, Seelig, Zeubach Grundschule Waischenfeld, Zimmer 2

Die Einteilung der Wahlberechtigten zu den jeweiligen Stimmbezirken ergibt sich aus der Wahlbenachrichtigungskarte.

Der Wahlbezirk 4 wurde als Repräsentativbezirk für statistische Erhebungen ausgewählt. Hierzu werden auf den betroffenen Wahlbenachrichtigungskarten die entsprechenden Kennbuchstaben für Männer und Frauen von definierten Geburtsjahresgruppen aufgedruckt. Bei der Stimmabgabe erhält man dann auch entsprechend gekennzeichnete Stimmzettel. Die repräsentative Wahlstatistik ist gesetzlich vorgeschrieben und deren Durchführung schließt eine Verletzung des Wahlgeheimnisses aus.

Möglichkeit zur Briefwahl bei Abwesenheit oder Krankheit:

Letzter Zeitpunkt für die Entgegennahme von Wahlscheinanträgen (Briefwahl) ist Freitag, 12.10.2018, 18.00 Uhr im Rathaus, Marktplatz 1, I. Stock. Besonderheiten bestehen für plötzlich Erkrankte.

Gegen Vorlage einer schriftlichen Vollmacht (Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte) können die Wahlbriefunterlagen auch von einem Bevollmächtigten noch bis Freitag vor dem Wahltag im Rathaus abgeholt werden.

Eine bevollmächtigte Person darf nicht mehr als vier Wahlberichtigte vertreten.

Zusätzliche Öffnungszeiten der Stadtverwaltung:

  • Freitag, 12.10.2018 13.00 bis 18.00 Uhr (Ende der allgemeinen Frist zur Beantragung von Briefwahlunterlagen)
  • Samstag, 13.10.2018 10.00 bis 12.00 Uhr (Rufbereitschaft: 0170/15 444 91)
  • Sonntag, 14.10.2018 08.00 bis zum Ende der Ermittlung der Wahlergebnisse

Fakten zur Wahl des Landtags in Bayern 2018 – Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landtagswahl in Bayern 2018:

Wer wird gewählt?
Die 180 Abgeordneten des Bayerischen Landtages.

Wann wird gewählt?
Am 14. Oktober 2018 von 8 bis 18 Uhr.

Seit wann wird der Bayerische Landtag gewählt?
Der 1. Bayerische Landtag wurde am 1. Dezember 1946 gewählt.

Wie oft wird gewählt?
Die Wahlperiode beträgt fünf Jahre.

Wer darf wählen?
Stimmberechtigt bei den Wahlen zum Bayerischen Landtag sind alle Bürgerinnen und Bürger, welche die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, mindestens 18 Jahre sind, ihren Wohnsitz seit mindestens drei Monaten im Freistaat Bayern und ihr Wahlrecht nicht durch einen Richterspruch verloren haben.

Wer ist wählbar?
Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen ist. Das passive Wahlrecht kann durch Richterspruch aberkannt werden.

Was ist ein Wahlkreis?
Für die Landtagswahl ist Bayern in sieben Wahlkreise aufgeteilt worden, je einer pro Regierungsbezirk. Bezogen auf die Wahlkreise entfallen 61 Sitze im Landtag auf Oberbayern, 18 Sitze auf Niederbayern, jeweils 16 Sitze auf die Oberpfalz und auf Oberfranken, 24 Sitze auf Mittelfranken, 19 Sitze auf Unterfranken und 26 Sitze auf Schwaben.

Was ist ein Stimmkreis?
Die sieben Bezirke sind wiederum in insgesamt 91 Stimmkreise eingeteilt. Stimmkreise sind die Landkreise und kreisfreien Städte bzw., davon abweichend, „räumlich zusammenhängende Stimmkreise“. Ein Stimmkreis umfasst zur Landtagswahl 2018 im Durchschnitt rund 142.000 Einwohner (Einwohnerstand Ende 2016) und 104.000 Stimmberechtigte.

Wie viele Stimmen habe ich?
Die Wählerinnen und Wähler verfügen bei der Landtagswahl 2018 über zwei Stimmen: Die Erststimme dient der Wahl eines Stimmkreisabgeordneten, die Zweistimme der Wahl einer Wahlkreisliste.

Was ist die Erststimme?
Mit der Erststimme votieren die Wähler für einen Kandidaten oder eine Kandidatin in ihrem Stimmkreis. Es gewinnt der Kandidat, der die meisten Stimmen erhalten hat (relative Mehrheit).

Was ist die Zweitstimme?
Mit der Zweistimme wird eine Wahlkreisliste gewählt. Es handelt sich dabei um „offene“ Listen. Das bedeutet, dass die Reihenfolge der Kandidaten darauf veränderbar ist. Die Zweitstimme wird also auf einen bestimmten Kandidaten abgegeben und damit gleichzeitig seine Liste, bzw. seine Partei gewählt. Die Stimme kann jedoch auch nur an eine Wahlkreisliste vergeben werden ohne dabei einen bestimmten Kandidaten auszuwählen.

Was ist die Briefwahl?
Wer am 14. Oktober 2018 nicht in sein Wahllokal gehen kann, weil er oder sie etwa im Urlaub ist, kann im Vorfeld die Briefwahl beantragen. Man bekommt den Stimmzettel dann nach Hause geschickt und kann bereits vor dem Wahltag seine Stimme abgeben und per Brief an die Gemeinde die den Wahlschein ausstellt hat zurück schicken. Bei der Landtagswahl 2013 entschieden sich 36,8 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Briefwahl.

Wie werden die Kandidaten und Kandidatinnen aufgestellt?
Die Kandidatinnen und Kandidaten werden von den Mitgliedern ihrer Parteien aufgestellt.

Wer ist gewählt?
In den Stimmkreisen ist der Kandidat mit den meisten Stimmen direkt in den Landtag gewählt, es sei denn, seine Partei scheitert landesweit an der Fünfprozenthürde.
In den Wahlkreisen werden die gesamten Erst- und Zweitstimmen zusammengezählt und in Mandate für die einzelnen Parteien umgerechnet. Von dieser Zahl wird die Summe der in den Stimmkreisen direkt gewonnenen Mandate abgezogen. Die verbleibenden Sitze werden an die Bewerber auf den Wahlkreislisten entsprechend ihrer Stimmenzahl verteilt. Dabei werden die Stimmen, die ein Stimmkreisbewerber in seinem Stimmkreis und jene, die er auf der Wahlkreisliste erhalten hat, zusammengezählt.

Wie erfolgt die Sitzverteilung im Bayerischen Landtag?
91 Sitze entfallen auf die Gewinner der Einpersonenwahlkreise, die in Bayern „Stimmkreise“ genannt werden. Gewonnen hat hier der Kandidat mit den meisten Stimmen (relative Mehrheit). Die übrigen 89 Sitze werden auf die offenen Listen der sieben bayerischen Bezirke verteilt. Dafür ist Bayern in sieben Wahlkreise aufgeteilt. Die Verteilung erfolgt abhängig von der Bevölkerungsgröße der jeweiligen Bezirke zueinander.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Wahl-O-Mat

Der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl 2018 in Bayern der Bundeszentrale für politische Bildung kann Ihnen helfen, herauszufinden, welche Parteien Ihrer politischen Position am nächsten sind. Das interaktive Tool ermöglicht einen schnellen Überblick darüber, welche Parteien wofür stehen. Wahlberechtigten kann das die Entscheidung am Wahltag erleichtern. Alle 18 Parteien haben die Wahl-O-Mat-Thesen beantwortet. Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung, sondern ein Informationsangebot über Wahlen und Politik.

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