Radwegebau im zweiten Akt

Die Bauarbeiten des 1,7 Millionen teuren Geh- und Radwegs zwischen Nankendorf und Waischenfeld sind jetzt im Frühjahr wieder im vollem Gange. Bereits im April 2010 stimmte der Waischenfelder Stadtrat für das letzte fehlende Teilstück in der Fränkischen Schweiz.

Im November rückten die Bagger an und begannen mit dem Aushub des Weges, wovon wir mit einer Bildergalerie ausführlich berichteten.

Nach dem harten langen Winter, wurde nun heuer im März ein Kran aufgestellt, der die anzubringenden Brückenteile heben kann. Die Aushebungen Richtung Waischenfeld an der Staatsstraße entlang wurden bereits bis zur Kurve vor dem Busunternehmen Gick vorgenommen und das Radwegbett mit Schotter gefüllt und verdichtet.

An der Kurve unterhalb des Triumphbogens auf der Höhe des Säusteins steht bereits eine Betonsäule der zukünftigen 42 Meter langen Stahlbrücke, die mit eingehängten Stahlnetz als Geländer konstruiert wurde. Die Schalung der anderen Pfeiler wird gerade vorbereitet.

In den letzten Tagen wurde damit begonnen, das über einen Meter hohe Geländer an der Auberg-Seite zu montieren. Die Höhe des Geländers dürfte aber so manchen Fliegenfischer nicht gefallen, da der Zugang zur Wiesent in diesem Bereich damit nicht mehr zugänglich sein dürfte.

Hiermit geht unsere Bildergalerie des Radwegebaus in die zweite Runde:

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2 Kommentare

  1. Ralf Holzhäuser
    19. Mai 2011 17:40

    Hallo Nankendorf,

    ich habe heute mit entsetzen diesen massiven Eingriff zur Kenntnis genommen. Ein Freund hat mir einige Bilder gesandt. In meinem Blog habe bereits meinen Frust losgelassen!

    Die Fischerei an diesem sehr schönen Stück, bei vielen Fischern beliebt, ist eigentlich nicht mehr möglich.

    Sehr enttäuscht stelle ich fest, dass hier mit 1,7 Millionen Euro Steuergeld, eine massive Beeinträchtigung stattfindet.

    Ralf

  2. 20. Mai 2011 08:27

    Hallo Ralf,
    das mit dem Geländer ist schon eine Sache. Warum das Geländer so hoch konstruiert wurde, ist mir auch unklar. Da hätten 80cm sicherlich auch gereicht. Hoffe dennoch, dass Ihr Fliegenfischer weiterhin die Wiesent bei uns in Nankendorf besucht.

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