Felsklettern in der Fränkischen Schweiz

01. Mai 2010 um 07:00 | Artikel von Johannes Sebald | 4 Kommentare

Seit nun schon über 100 Jahren wird in der Fränkischen Schweiz geklettert. Das europaweit bekannte Gebiet erfreut sich so großer Beliebtheit, weil die vielen steilen, löchrigen und meist bombenfesten Kalkfelsen Kletterrouten aller Schwierigkeitsgrade bieten.

Die Stadt Waischenfeld bietet nun Kletterern zahlreiche Möglichkeiten, sich in der vertikalen auszutoben. Viele neue und gut abgesicherte Klettergebiete sind in den letzten Jahren auch rund um Nankendorf entstanden.

Die “Aalkorber Wände” bei Nankendorf

Die “Aalkorber Wände” bei Nankendorf, die aufgrund ihrer Kinderfreundlichkeit, ihrer vorbildlichen Absicherung und ihrer südseitigen Ausrichtung, gehören zu den beliebtesten Kletterfelsen Süddeutschlands. Erreichen kann man die Wände, wenn man von Waischenfeld kommend, direkt vor der Wiesentbrücke in Nankendorf links in den Aalkorb einbiegt. Am Ende der Teerstraße (Geschäftsstelle Sponsel) kann man an geeigneter Stelle parken. Nun geht man den Feldweg entlang, am Wasserkraftwerk vorbei und gelangt in 5 Minuten zum Wandfuß, der sich unmittelbar links des Weges befindet und ausgeschildert ist.

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St. Martinus Kirche

03. April 2007 um 17:09 | Artikel von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Die St. Martinus Kirche wurde 1746/48 wunderbar in die malerische landschaftliche Situation nach den Plänen von Michael Küchel durch den Waischenfelder Mauer- und Steinhauermeister Wenceslaus Schwesner eingegliedert und erbaut.

In der Waischenfelder Pfarrchronik findet sich ein Kostenvoranschlag von seiner Hand für die nach Erstellung des Rohbaues noch ausstehenden Arbeiten:

3500 Dachziegel zu decken und zu verstreichen… den Außenverputz anzubringen und zu weißen, die Gesimse, Ecklisenen, Türen und Fenster steinfarben zu streichen, die Gerüste abzunehmen, Gerüste im Langhaus und in der Sakristei einzurichten, Bögen zu machen für die Gewölbekonstruktion, die Bögen einzuschalen, zu wölben, die Bögen wieder ausschlagen, die Gewölbe glatt verputzen, ebenso die Seitenmauern, 1760 Schalensteine für die Belegung, die Fußmauern der drei Altäre aufführen, steinerne Stufen anbringen usw. Diese Maurer-, Steinhauer-, Tüncher- und Dachdeckerarbeiten werden auf 1076 Gulden veranschlagt.

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