03. Juni 2010 um 13:00 | Artikel von Johannes Sebald |
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Am heutigen Donnerstag wurde das hochheilige Fest der leiblichen Gegenwart Christi im Altarsakrament der Pfarrei St. Martinus gefeiert. Der wichtigste Teil der Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, die um 8.30 Uhr begann und anschließend mit der Prozession weitergeführt wurde.

Der Festzug, der von der Kirche um 9.20 Uhr auszog, ging einmal um das ganze Dorf. Das Hochamt hatte Herrn Pfarrer Hans Hellebrandt inne, der die Monstranz mit dem Allerheiligsten (einer gewandelten Hostie) zu den vier geschmückte Außenaltären trug. Diese wurden wunderschön mit Teppichen, Blumen und Kerzen dekoriert.
Zudem säumten Birken die Straßenseiten, die zusammen mit den grünen Girlanden, rotweisen und gelbweisen Fahnen verzierten Häusern das Dorf in eine malerische Umgebung verwandelten.
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16. Mai 2010 um 10:22 | Artikel von Georg Sebald |
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Jedes Jahr wallt die Pfarrei Nankendorf am Sonntag nach Christi Himmelfahrt nach Gößweinstein. Und heute morgen um 4.30 Uhr war es wieder soweit. Junge und Alte trafen sich kurz davor auf dem Kirchplatz. 15 Kilometer Fußmarsch bei eisiger Kälte lagen vor ihnen. Aber man war trotz alledem bei guter Laune.

Die Wallfahrt führte über Waischenfeld und Oberailsfeld, durchs Ailsbachtal immer weiter Richtung Gößweinstein. Obwohl der Weg lang, die Beine schwer und der Berg hoch war, erreichten die Wallfahrer noch rechtzeitig zum Gottesdienst um 8.00 Uhr ihr Ziel. Das Foto entstand oben am Gößweinsteiner Berg auf Höhe der Kapelle.
95 Personen zählte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Feulner. Das Bild trug dieses Jahr Fritz Trautner aus Löhlitz. Vorbeter war dieses Mal Stephan Stöckel aus Löhlitz. Die Wallfahrergruppe wurde durch Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Nankendorf abgesichert. Ebenfalls zur Absicherung fuhr ein Löhlitzer mit seinem Auto voraus und Johann Feulner mit seinem Auto hinter der Gruppe her.

18. Februar 2007 um 08:39 | Artikel von Johannes Sebald |
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Über Ursprung und Gründung der Pfarrei Nankendorf schweigen Urkunden und chronikalische Quellen. Deshalb konnte das Alter der Pfarrei vielfach umstritten sein. Sehen wir ab von mit solcher Bestimmtheit behaupteten, aber in den Geschichtsquellen nirgends zu findenden Jahreszahlangaben, die Kirche habe schon 850, die Pfarrei schon 987 bestanden und ziehen wir die strenge wissenschaftliche Forschung zu Rate, dann ergibt sich folgendes:
In seiner Territorienbildung am Obermain glaubte Prof. Erich Frhr. v. Guttenberq der Pfarrei Nankendorf nur ein jüngeres Bestehen zusprechen zu dürfen. Noch vorsichtiger war der katholische Kirchenhistoriker Dr. Wilhelm Deinhardt, der in seinen frühmittelalterlichen Kirchenpatrozinien. schrieb: Vermutlich sind auch die östlich der. Regnitz gelegenen Martinikirchen im heutigen Bistum Bamberg, namentlich die Jurakirchen Tiefenpölz, Hohenmirsberg, Nankendorf, Troschenreuth jüngeren Datums.
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10. Februar 2007 um 10:33 | Artikel von Johannes Sebald |
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Wohl auf Grund der beglaubigten Zehentrechte nimmt v. Guttenberg an, daß die Kirche aus dem wahrscheinlichen Besitz des Königs an das Bistum Würzburq übergegangen sei. Die nächste sichere Nachricht über das Schicksal Nankendorfs steht im Bericht über die frommen Werke des hl. Otto, kurz nach seinem Tod (1139) in Bamberg zusammengestellt. Dort heißt es:
Pro barrochia, quae Namkendorf dicitur, fratribus de Sancto Gangolfo decem talenta dedit et eam episcopall ditioni donavit (= Für die Pfarrei, die Nankendorf heißt, gab er den Brüdern von St. Gangolf 10 Talente und schenkte sie an die bischöfliche Gewalt)
Diese Nachricht – die früheste Erwähnung als Pfarrei wie des Ortes überhaupt – läßt die Frage offen, wie die Pfarrei in den Besitz des um 1058 gegründeten Stifts St. Gangolf in der Theuerstadt vor Bamberg gelangt war.
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