Die Kategorie "Fliegenfischen"

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Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 5

02. August 2010 um 18:06 | Artikel von Ralf Holzhäuser | 1 Kommentar

Dieser Bericht ist die Fortsetzung des Artikels:

2 . Zum großen Sprunge werden, weil die Schnaken größer sind, auch größere Eisen erfordert, auch die Schnure um vier Pferdehaare verdickert, weil die Fische zu der Zeit, wenn man diese gebraucht, am begierigsten sind, und die größten Forellen anbeißen. Die Umwickelung aber geschiehet auf obbeschriebene Art, nach Verhältniß der Schnaken.

Zur erstern Art der zum großen Sprung gehörigen Schnaken, werden die Federn eines wilden, auch allenfalls eines zahmen dem wilden ähnlichen Ent-Vogels, oder Antrachs, erfordert, die auf dem Kropfe und unten am Leibe wachsen. Diese werden, wenn das Eisen auf die angezeigte Art mit bleichgelber Seide umwickelt ist, angemacht. Doch ehe solches geschiehet, wird eine grünlichte Feder von einem Grünspecht oder Finken, um das Eisen und die Entenfeder hernach gewickelt, und mit gleicher Seide gebunden.

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Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 4

17. Mai 2010 um 18:31 | Artikel von Ralf Holzhäuser | 0 Kommentare

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Diese..

schwimmt nicht stets auf dem Wasser, sondern hüpft auf und nieder, und kann von keinem Fische erwischt werden, als bis sie fehl springt und liegen bleibt.

schwimmt nicht stets auf dem Wasser, sondern hüpft auf und nieder, und kann von keinem Fische erwischt werden, als bis sie fehl springt und liegen bleibt.

Hierzu kömmt noch eine dritte Art, die die größte unter diesen dreyen ist; wobey zugleich anzumerken nicht überflüßig seyn wird, daß, da die zwo vorigen fast durchgehends einerley Größe haben, diese letztere hingegen der Größe nach recht viel unterschieden gefunden wird, so nämlich, daß einige groß, andere um die Hälfte kleiner sind.

Der Leib ist nicht so lang, als bey den vorigen, aber viel dicker, sie hat auch einen dickern Kopf; die rothen Flügel bedecken nicht nur den Leib, sondern ragen noch drüber weg.

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Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 3

25. April 2010 um 09:58 | Artikel von Ralf Holzhäuser | 0 Kommentare

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* Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 1
* Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 2

Vom Anfange des Frühjahrs an bis in den Herbst, fliegen allerley Arten von….

Schnacken, davon einige Arten die Flügel in die Höhe halten (Ephemera L.), andere aber auf dem Rücken liegen lassen (Phryganea L.), welche die Forellen und Aeschen häufig als ihre Nahrung auffangen.

Unter denselben ist die im Monat April und May fliegende Aesch-Schnake (Phryganea bicadauta L.), so am Leibe schwarzbraun, und ihre schwärzlichten Flügel auf den Rücken leget,die vorzüglichste.

Nebst dem findet man eine rothbraune Sorte, und ein mit dergleichen Extremitäten an den Flügeln, welche ihnen fast eben so angenehm sind. Diese Schnaken sucht man mit dem kleinen Sprunge nachzumachen.

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Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 2

02. April 2010 um 16:02 | Artikel von Ralf Holzhäuser | 1 Kommentar

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Abhandlung von den Fischereyen

III.

Nachricht

wie die Forellen und Aeschen in dem Wissent-Flusse in Franken geangelt werden.

Zum bessern Verstande dieser Fischerey ist zu bemerken, daß die Forellen (Salmo Fario L.) und Aeschen (Salmo Thymallus L.) zu ihrer Nahrung, nebst allerley kleinen Fischen u. verschiedene Insecten aus dem Geschlechte der Hafte (Ephemera L.) und Afterfalter (Phryganen L.), die man in obgedachter Gegend Schnaken zu nennen pflegt, lieben, welche theils stet, theils hüpfend auf dem Wasser herumflattern, auch oft (zumal wenn sie durch den Wind oder den Regen geworfen werden,) hineinfallen, und sich sodann nicht wieder heraus helfen können.

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