Die Kategorie "Pfarrei Nankendorf"

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Wallfahrt nach Gößweinstein 2011

09. Juni 2011 um 07:00 | Artikel von Georg Sebald | 0 Kommentare

So wie letztes Jahr um diese Zeit wallten auch heuer wieder die Nankendorfer  zur Heiligsten Dreifaltigkeit nach Gößweinstein.

Es war in den frühen Morgenstunden des  5. Juni, als fast annähernd 100 Junge und Alte aus der Pfarrei singend und betend den Kirchplatz hier in Nankendorf zu Fuß verließen. Sich aufmachten, über Waischenfeld und Oberailsfeld die Straße entlang immer weiter Richtung Gößweinstein zu laufen. Die Luft war lau und es zeichnete sich schon bald ab, dass es ein heißer Tag werden würde.

Wallfahrt nach Gößweinstein 2011

Nach gut 15 Kilometer Fußmarsch erreichten die leicht verschwitzten Wallfahrer schließlich kurz vor 8.00 Uhr ihr Ziel  – die Basilika von Gößweinstein. Und wurden vom “Kirchenschweizer” am Kircheneingang herzlich empfangen.

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Wallfahrt nach Gößweinstein

16. Mai 2010 um 10:22 | Artikel von Georg Sebald | 0 Kommentare

Jedes Jahr wallt die Pfarrei Nankendorf am Sonntag nach Christi Himmelfahrt nach Gößweinstein. Und heute morgen um 4.30 Uhr war es wieder soweit. Junge und Alte trafen sich kurz davor auf dem Kirchplatz. 15 Kilometer Fußmarsch bei eisiger Kälte lagen vor ihnen. Aber man war trotz alledem bei guter Laune.

Wallfahrt nach Gößweinstein 2010

Die Wallfahrt führte über Waischenfeld und Oberailsfeld, durchs Ailsbachtal immer weiter Richtung Gößweinstein. Obwohl der Weg lang, die Beine schwer und der Berg hoch war, erreichten die Wallfahrer noch rechtzeitig zum Gottesdienst um 8.00 Uhr ihr Ziel. Das Foto entstand oben am Gößweinsteiner Berg auf Höhe der Kapelle.

95 Personen zählte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Feulner. Das Bild trug dieses Jahr Fritz Trautner aus Löhlitz. Vorbeter war dieses Mal Stephan Stöckel aus Löhlitz. Die Wallfahrergruppe wurde durch Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Nankendorf abgesichert. Ebenfalls zur Absicherung fuhr ein Löhlitzer mit seinem Auto voraus und Johann Feulner mit seinem Auto hinter der Gruppe her.

Beiträge zur Geschichte der Urpfarrei Nankendorf

18. Februar 2007 um 08:39 | Artikel von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Über Ursprung und Gründung der Pfarrei Nankendorf schweigen Urkunden und chronikalische Quellen. Deshalb konnte das Alter der Pfarrei vielfach umstritten sein. Sehen wir ab von mit solcher Bestimmtheit behaupteten, aber in den Geschichtsquellen nirgends zu findenden Jahreszahlangaben, die Kirche habe schon 850, die Pfarrei schon 987 bestanden und ziehen wir die strenge wissenschaftliche Forschung zu Rate, dann ergibt sich folgendes:

In seiner Territorienbildung am Obermain glaubte Prof. Erich Frhr. v. Guttenberq der Pfarrei Nankendorf nur ein jüngeres Bestehen zusprechen zu dürfen. Noch vorsichtiger war der katholische Kirchenhistoriker Dr. Wilhelm Deinhardt, der in seinen frühmittelalterlichen Kirchenpatrozinien. schrieb: Vermutlich sind auch die östlich der. Regnitz gelegenen Martinikirchen im heutigen Bistum Bamberg, namentlich die Jurakirchen Tiefenpölz, Hohenmirsberg, Nankendorf, Troschenreuth jüngeren Datums.

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Schicksale der Pfarrei Nankendorf im Hochmittelalter

10. Februar 2007 um 10:33 | Artikel von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Wohl auf Grund der beglaubigten Zehentrechte nimmt v. Guttenberg an, daß die Kirche aus dem wahrscheinlichen Besitz des Königs an das Bistum Würzburq übergegangen sei. Die nächste sichere Nachricht über das Schicksal Nankendorfs steht im Bericht über die frommen Werke des hl. Otto, kurz nach seinem Tod (1139) in Bamberg zusammengestellt. Dort heißt es:

Pro barrochia, quae Namkendorf dicitur, fratribus de Sancto Gangolfo decem talenta dedit et eam episcopall ditioni donavit (= Für die Pfarrei, die Nankendorf heißt, gab er den Brüdern von St. Gangolf 10 Talente und schenkte sie an die bischöfliche Gewalt)

Diese Nachricht – die früheste Erwähnung als Pfarrei wie des Ortes überhaupt – läßt die Frage offen, wie die Pfarrei in den Besitz des um 1058 gegründeten Stifts St. Gangolf in der Theuerstadt vor Bamberg gelangt war.

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