Jedes Jahr wallt die Pfarrei Nankendorf am Sonntag nach Christi Himmelfahrt nach Gößweinstein. Und heute morgen um 4.30 Uhr war es wieder soweit. Junge und Alte trafen sich kurz davor auf dem Kirchplatz. 15 Kilometer Fußmarsch bei eisiger Kälte lagen vor ihnen. Aber man war trotz alledem bei guter Laune.

Die Wallfahrt führte über Waischenfeld und Oberailsfeld, durchs Ailsbachtal immer weiter Richtung Gößweinstein. Obwohl der Weg lang, die Beine schwer und der Berg hoch war, erreichten die Wallfahrer noch rechtzeitig zum Gottesdienst um 8.00 Uhr ihr Ziel. Das Foto entstand oben am Gößweinsteiner Berg auf Höhe der Kapelle.
95 Personen zählte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Feulner. Das Bild trug dieses Jahr Fritz Trautner aus Löhlitz. Vorbeter war dieses Mal Stephan Stöckel aus Löhlitz. Die Wallfahrergruppe wurde durch Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Nankendorf abgesichert. Ebenfalls zur Absicherung fuhr ein Löhlitzer mit seinem Auto voraus und Johann Feulner mit seinem Auto hinter der Gruppe her.

Diese Klage stammt von Johann Gottfried Köppel, Kalligraph, Zeichner, Kupferstecher und Regierungskanzleiinspektor zu Ansbach, er erwanderte 1794 das „Alte Gebürg“, jene reizvolle Gegend zwischen Bayreuth, Nürnberg und Bamberg, die wegen ihrer Naturschönheit, bizarren Felsformrationen und geheimnisvollen Höhlen die Dichter und Maler der Romantik magnetisch anzog. Köppels „Verdruß“ spricht zwar gegen die Gastfreundschaft der damaligen Wirte, dafür umso mehr für ihre Braukunst. Die von ihm ersehnte „Erfrischung“ nennt man prosaisch „Bier“ und die Begründung, warum man es ihm vorenthielt, spricht für sich selbst: