100-Jahre Jubiläum der Soldatenkameradschaft Nankendorf-Löhlitz

Am gestrigen Sonntag wurde das 100-Jährige Gründungsjubiläum der 62-Mitglieder starken Soldatenkameradschaft Nankendorf-Löhlitz und Umgebung gebührend gefeiert. Es regnete immer wieder kurz, dennoch ging um 9:15 Uhr der Marsch vom Feuerwehrgerätehaus los, über die Brücke bei der Mühle und dann in Richtung St. Martinus Kirche. Die kurzzeitige Vollsperrung der Hauptstraße übernahm die FFW Nankendorf.

100 Jahre Soldatenkameradschaft Nankendorf-Löhlitz

Bei der Parade waren die Patenvereine Soldatenkameradschaft Waischenfeld und Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Volsbach und Umgebung mit dabei. Die US-Armee vom Stützpunkt Grafenwöhr war ebenfalls mit drei Mitgliedern vertreten. Auch begleiteten die Freiwillige Feuerwehr Waischenfeld, die FFW Nankendorf, die FFW Löhlitz, der Schützenverein Hirschensprung Nankendorf und der Schützenverein Tell Löhlitz mit ihren Mitgliedern und Fahnen den Umzug.

Um halb zehn wurde die Kirche erreicht. Endlich wurde auch das Wetter wieder besser und die Sonne kam kurzzeitig zum Vorschein. Nun konnte bei dem im Jahr 1979 eingeweihten Kriegerehrendenkmal den Toten und verstorbenen Kameraden gedacht werden, die im Krieg ihr Leben lassen mussten.

Zuvor gab Pfarrer Hans Hellebrandt in Begleitung der Ministranten seinen Segen. Eine Rede wurde anschließend vom den Vorsitzenden der Soldatenkameradschaft Nankendorf-Löhlitz Günther Graf gehalten. Dieser erwähnte auch die jüngst verstorbenen Soldaten in Afghanistan.

Kurz bevor der Regen wieder einsetzte, waren alle in der St. Martinus Kirche untergekommen, die dann aber wirklich gut besucht war. Somit konnte um kurz vor 10 Uhr der Festgottesdienst von Pfarrer Hans Hellebrandt gehalten werden. Der Nankendorfer Männergesangverein machte sich dabei alle Ehre und auch Alois Hofmann sang im Solo ein Soldatenlied vor.

Anschließend wurde nach wieder einsetzenden Regen das Frühshoppen ins anliegende Pfarrheim verlegt. Die Bierbänke draußen bekamen das schlechte Wetter ab, was aber der Stimmung des Festbetriebs keinen Abbruch tat. Gegen 11:30 Uhr gab es dann das Mittagessen mit Sonntagsbraten, Klößen und Beilagen sowie weitere Gerichte. Für Getränke war natürlich auch bestens gesorgt.

Um 14 Uhr wurde das Festkommers mit Ansprachen, Ehrungen und Blasmusik im Obergeschoss des Pfarrheims zelebriert. Danach gab es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Hier eine Fotogalerie des Umzugs und des Totengedenkens am Kriegerdenkmal bei der Kirche:

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Ein Kommentar

Am 23. Juni 2011 um 22:18 von Dominik

Auch wenn das Wetter nicht so toll war, ist das Fest trotzdem noch sehr gelungen!


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