nankendorf.de


Die Wiesent tritt über die Ufer

27. Aug 2010 18:00 | Beitrag von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Vielerorts in Deutschland tobten Unwetter und Flüsse traten über die Ufer in den letzten Tagen. Bis jetzt war Nankendorf verschont geblieben, aber heute traf es auch uns: Durch den sehr starken und heftigen Regen in der gestrigen Nacht und am heutigen Tag, stieg das Wasser der Wiesent sehr schnell an. Um mehr Wasser abfließen zu lassen, wurde von der Mühle die “Bullen” und “Schützen” geöffnet, jedoch half dies nur bis zur Mittagszeit.

Die Wiesent hat Hochwasser

Der Regen hörte aber nicht auf und es kam soviel Wasser vom oberen Flusslauf herab, dass der Pegel stieg und stieg. Beim Auberg und beim “Straßberg” hoben sich die Abflussdeckel der Kanalisation und standen schräg in die Straße hinein.

Der Hochwasserstand der Nankendorfer Mühle

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine Personen oder Tiere verletzt. Der halbe Brunnenweg, die Straßenverbindung zum Auberg und die halbe Sutte wurden so stark überflutet, dass ein durchkommen mit dem Auto fast oder gar nicht mehr möglich war. Diese Bereiche wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Nankendorf für den Verkehr gesperrt und abgesichert.

[weiterlesen...] »

Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – letzter Teil

16. Aug 2010 07:30 | Beitrag von Ralf Holzhäuser | 0 Kommentare

Dieser Bericht ist die Fortsetzung des Artikels:

Noch ist folgendes hierbey zu gedenken:

1) Die Angelruthe wird gemeiniglich 16 bis 18 Schuh lang genommen; welches sich aber nach der Breite der Flüsse, wo man angeln will, richtet. Je spitziger und zügiger sie ist, desto besser ist sie.

2) Der Hüpfer und Schleifer zusammengenommen, heißen die Zwiesel. Das längere Theil der Zwiesel ist der Schleifer, das kürzere der Hüpfer.

3) Wenn in die Zeit des Fischens mit dem großen Sprunge rauhes Wetter einfällt, so lassen sich die zu solcher Zeit fliegenden Schnaken nicht sehen, und es ist alsdenn auch mit der Fischerey kein großes Glück zu machen.

[weiterlesen...] »

Brühtrogrennen 2010 – Der Rückblick

10. Aug 2010 17:50 | Beitrag von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Unser 24. Internationales Brühtrogrennen wurde am Sonntag erfolgreich auf der Wiesent ausgetragen. Ab 14 Uhr gingen nach und nach 14 Teams an den Rennstart, die mit viel Körpereinsatz und einer gehörigen Portion guter Laune um den Sieg fuhren. Bis kurz vor 16.30 Uhr hatte das Wetter sehr gut durchgehalten. Doch kurz darauf zog ein Gewitterschauer auf, der die zahlreichen Besucher veranlasste, in das Festzelt und unter die Pavillons Schutz zu suchen.


Hier unsere HD-Videoaufnahme der ersten zwei Teams des Brühtrogrennens 2010 auf der Wiesent.

Dennoch war zuvor bei den spektakulären Ereignissen wie das Kentern der Brühtrögen, die auf die Namen “Wiesent-Renner” und “Schmierbach-Flitzer” hören, die Zuschauer allesamt sehr lustig gestimmt und feuerten die Teilnehmer kräftig mit Applaus an.

Fürs leibliche Wohl war natürlich bestens gesorgt: Es gab Kaffee und Kuchen sowie Bratwürste, Schnitzel mit Pommes. Mit Bauch und Steak vom Grill, Weißwürsten mit Brezeln und leckeren Sandwiches war für jeden etwas dabei. Ab 16 Uhr konnte man seinen Gaumen eine frisch geräucherte Forelle aus der Wiesent gönnen. Auch kam ein gekühltes Weizen oder ein Radler bei dem Wetter wie gerufen.

Viele Kinder waren mit dabei und feuerten die Teams kräftig mit an. Auch durfte ein Erinnerungsfoto nicht fehlen

Viele Kinder waren mit dabei und feuerten die Teams kräftig mit an. Ein Erinnerungsfoto durfte natürlich nicht fehlen.

[weiterlesen...] »

Fliegenfischen an der Wiesent im Jahr 1773 – Teil 5

02. Aug 2010 18:06 | Beitrag von Ralf Holzhäuser | 1 Kommentar

Dieser Bericht ist die Fortsetzung des Artikels:

2 . Zum großen Sprunge werden, weil die Schnaken größer sind, auch größere Eisen erfordert, auch die Schnure um vier Pferdehaare verdickert, weil die Fische zu der Zeit, wenn man diese gebraucht, am begierigsten sind, und die größten Forellen anbeißen. Die Umwickelung aber geschiehet auf obbeschriebene Art, nach Verhältniß der Schnaken.

Zur erstern Art der zum großen Sprung gehörigen Schnaken, werden die Federn eines wilden, auch allenfalls eines zahmen dem wilden ähnlichen Ent-Vogels, oder Antrachs, erfordert, die auf dem Kropfe und unten am Leibe wachsen. Diese werden, wenn das Eisen auf die angezeigte Art mit bleichgelber Seide umwickelt ist, angemacht. Doch ehe solches geschiehet, wird eine grünlichte Feder von einem Grünspecht oder Finken, um das Eisen und die Entenfeder hernach gewickelt, und mit gleicher Seide gebunden.

[weiterlesen...] »

Einladung zum Tagesausflug in den Frankenwald

02. Aug 2010 13:05 | Beitrag von Georg Sebald | 0 Kommentare

Die Soldatenkameradschaft Nankendorf-Löhlitz lädt ganz herzlich Jung und Alt zu einem Tagesausflug in den Frankenwald ein. Dieser findet am Sonntag, 05.09.2010 statt. Auf dem Programm steht auch ein Erlebnisbesuch mit der Möglichkeit zum Werkseinkauf bei der Schokoladenmanufaktur Lauenstein Confiserie.

flickr majomoka (Panorama Naturpark Frankenwald)

Die Abfahrtszeit ist um 07.30 Uhr in Löhlitz und in Nankendorf um 07.35 Uhr. Der Fahrpreis inklusive Brotzeit ab Bus beträgt für Erwachsene 18 € und für Kinder 14 €.

[weiterlesen...] »


Seiten: 1 2 weiter