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Brauchtum, Sagen und Geschichten um Nankendorf, Löhlitz und Neusig

26. Feb 2007 13:45 | Beitrag von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Wie fremd ist den Städten das Brauchtum geworden. Nicht bloß der moderne Zeitgeist trägt die Schuld, sondern es fehlt der Rahmen für das lebendige Weben einer bodenständigen Welt, von der das Brauchtum umschlossen ist. Das Knistern im alten Gebälk des Wohnhauses, das Klirren der Ketten im Stall, das flatternde Geflügel mit dem leisen, nächtlichen Traumgesang.

Jeder Hof ist eine Welt für sich, jeder Hof eine Burg voll umsorgten Glücks. Er ist von einem Wall lauernden Unheils umgeben, das dem Besitz und allen Lebewesen darin droht. So ist es heute – so war es vor Jahrhunderten – solange eben das Bauerntum besteht. Die kraftvolle Heimatverbundenheit des Bauern mit Boden und Vieh, stand sehr im Naturgeschehen und im Anklammern an die mächtig schimmernde Gottheit.

Das geht bis ins Heidentum unserer Vorfahren zurück – beherrscht von rauher Willkür unholder Geister, wurde dann vom Mittelalter übernommen, wo gläubiges Vertrauen und hexenbesessener Aberglaube in arger Wirrnis lagen. Heute verflacht das Brauchtum in unserer neuen Zeit vor allem beim jungen Geschlecht, solange bis es in Vergessenheit gerät.

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Beiträge zur Geschichte der Urpfarrei Nankendorf

18. Feb 2007 08:39 | Beitrag von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Über Ursprung und Gründung der Pfarrei Nankendorf schweigen Urkunden und chronikalische Quellen. Deshalb konnte das Alter der Pfarrei vielfach umstritten sein. Sehen wir ab von mit solcher Bestimmtheit behaupteten, aber in den Geschichtsquellen nirgends zu findenden Jahreszahlangaben, die Kirche habe schon 850, die Pfarrei schon 987 bestanden und ziehen wir die strenge wissenschaftliche Forschung zu Rate, dann ergibt sich folgendes:

In seiner Territorienbildung am Obermain glaubte Prof. Erich Frhr. v. Guttenberq der Pfarrei Nankendorf nur ein jüngeres Bestehen zusprechen zu dürfen. Noch vorsichtiger war der katholische Kirchenhistoriker Dr. Wilhelm Deinhardt, der in seinen frühmittelalterlichen Kirchenpatrozinien. schrieb: Vermutlich sind auch die östlich der. Regnitz gelegenen Martinikirchen im heutigen Bistum Bamberg, namentlich die Jurakirchen Tiefenpölz, Hohenmirsberg, Nankendorf, Troschenreuth jüngeren Datums.

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Schicksale der Pfarrei Nankendorf im Hochmittelalter

10. Feb 2007 10:33 | Beitrag von Johannes Sebald | 0 Kommentare

Wohl auf Grund der beglaubigten Zehentrechte nimmt v. Guttenberg an, daß die Kirche aus dem wahrscheinlichen Besitz des Königs an das Bistum Würzburq übergegangen sei. Die nächste sichere Nachricht über das Schicksal Nankendorfs steht im Bericht über die frommen Werke des hl. Otto, kurz nach seinem Tod (1139) in Bamberg zusammengestellt. Dort heißt es:

Pro barrochia, quae Namkendorf dicitur, fratribus de Sancto Gangolfo decem talenta dedit et eam episcopall ditioni donavit (= Für die Pfarrei, die Nankendorf heißt, gab er den Brüdern von St. Gangolf 10 Talente und schenkte sie an die bischöfliche Gewalt)

Diese Nachricht – die früheste Erwähnung als Pfarrei wie des Ortes überhaupt – läßt die Frage offen, wie die Pfarrei in den Besitz des um 1058 gegründeten Stifts St. Gangolf in der Theuerstadt vor Bamberg gelangt war.

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Gasthof Polsterbräu: Wo einst die Brauer Brotzeit machten

02. Feb 2007 16:09 | Beitrag von Johannes Sebald | 0 Kommentare

In unserem neu liebevoll renovierten Gasthaus bieten wir von elf Uhr morgens  bis elf Uhr abends Alles, um Kehle und Gaumen zu laben. Unser Credo gilt der Pflege der stets brauereifrischen Bierspezialitäten und der regional – typischen Küche: deftig, kräftig, frisch und schnörkellos.

Der Gasthof Polsterbräu

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